menschenrechte

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Unter dem Motto „Discapacidad no es Incapacidad“ fördert Aynimundo Kinder und Jugendliche mit geistigen und / oder körperlichen Behinderungen. Behinderte Kinder wie Jugendliche sind für arme Familien eine enorme Belastung. In vielen Fällen sind sie zuhause sich selbst überlassen, haben weder Zugang zu Therapien noch zu Schulen und fristen ein elendes Dasein. Darunter leidet die ganze Familie. Häufig sind sie nicht einmal registriert und haben dadurch weder Anrecht auf medizinische Hilfe noch auf schulischer Förderung oder Rehabilitation.

Aynimundo leistet Rechtshilfe und Beratung für Familien und organisiert öffentliche Kampagnen zur Sensibilisierung von Bevölkerung und Behörden.

Aynimundo hat im Stadtteil „San Juan de Miraflores“ (350'000 Einwohner) ein Netzwerk zwischen geschaffen wo Institutionen mit ähnlicher Zielrichtung zusammenarbeite.

Aynimundo integriert Kinder und Jugendliche in Freizeitprogramme, wie Sommerschulen, Tanzkurse, Sportaktivitäten etc.

 

 

Vielfach leben Behinderte in Armenvierteln völlig isoliert, weil sie die abgelegene Hütte nicht verlassen können. Das kann verschiedene Gründe haben: es kann sein, dass niemand da ist, der das Kind über steile Treppen tragen kann oder dass die Familie nicht im Stande sind die Kosten für einen Transport aufzubringen. Es kann auch sein, dass  niemand so ein Kind überhaupt fördern möchte weil nur gesunde Kinder einen „Wert“ haben. In solchen Fällen machen Sozialarbeiter und Therapeuten von Aynimundo Hausbesuche und versuchen die Situation durch Aufklärung und Unterstützung zu verbessern. Das ist mit grossem Aufwand verbunden.

 

 

Solche Interventionen sprechen sich herum und sensibilisieren die Menschen. Daraus entstanden an verschiedenen Orten Selbsthilfegruppen von Müttern. Zu deren Unterstützung ermöglicht Aynimundo Workshops und Module, wo sich engagierte Frauen weiterbilden. Diese Hilfe zur Selbsthilfe bringt viel in Bewegung und schafft Chancen für alle Betroffenen.